Liebe und Logik in der Kindererziehung

 

Das in Amerika seit vielen Jahren erfolgreiche Konzept „Love and Logic“ dreht sich darum, mit wenig Aufwand und möglichst viel Liebe und Spaß das Familienleben fröhlich und stressfrei für alle zu gestalten – damit Eltern Sein und Familie Spaß machen. Und damit Kinder so früh wie möglich lernen, sinnvolle Entscheidungen für sich selbst zu treffen und eigenverantwortlich zu denken, um befähigt zu werden, ein glückliches Leben zu führen.

 

Leider gibt es noch keines der Bücher in Deutsch, jedoch ein paar wenige Trainer, die damit arbeiten - Kontaktdaten am Ende des Artikels.

 

 

von Bärbel Mohr

 

 

"Love and Logic"-gezielte Akzente bei der Kindererziehung

 

Dafür man muss gar nicht viel tun. Ein paar sehr gezielt gesetzte Akzente reichen oft für Jahre aus. Wir sind selbst mehr laissez-faire-Eltern, aber ein paar Grenzen brauchen wir, um uns glücklich mit unseren Kindern zu fühlen. Wir brauchten beispielsweise Schlaf, als die Kinder (-Zwillinge) sechs Monate alt waren. Bis dahin wurde alle zwei Stunden ein Kind wach und wollte auf dem Arm wieder in den Schlaf gewogen werden. Wir gingen auf dem Zahnfleisch, waren völlig übermüdet und in Folge davon tagsüber ungeduldig mit den Kindern und mit dem Partner. Es gab dauernd Streit.

 

Also musste etwas passieren. Ein paar liebevolle Konsequenzen weiter schliefen die Kinder durch und wir fühlten uns wesentlich friedlicher, waren total erleichtert, hatten auf einmal ellenlange Geduldsfäden und – siehe da – auch die Kinder waren ausgeglichener und fröhlicher. Sie hatten genauso zu wenig Schlaf abbekommen wie wir. Nun schliefen sie durch und alles war gut.

 

 

Liebevolle Konsequenzen

 

Das nächste, was ich schlecht vertragen habe, war, als sie mit drei Jahren meinten, einfach weiterspielen und weghören zu können, wenn ich sagte, es wird jetzt schlafen gegangen. Ich finde Zwillinge zu haben super, aber auch anstrengend, und ich brauchte abends noch etwas Zeit für mich. Wenn mir die genommen wurde, machte mich das unglücklich.

 

Diesmal waren es drei liebevolle Konsequenzen (innerhalb von zwei Wochen) und seitdem (die Kinder sind jetzt 9 Jahre alt, also seit 6 Jahren) gehen sie ins Bett, wenn wir es sagen. Keine Diskussionen, kein Murren, keine Ausflüchte, Gott sei Dank. So etwas erleichtert das Familienleben ungemein.

 

 

Respektvoller Umgang

 

Das dritte und bisher letzte, was mir wirklich wichtig war, war, dass die Kinder respektvoll mit mir und Manfred umgehen. Ich habe eine Freundin, deren Sohn sie tritt, schlägt und „Scheiß-Mama“ nennt, wenn ihm etwas nicht passt. Es war für mich sonnenklar, dass mir das jede Freude am Elterndasein vermasseln würde und dass das bei uns NIE vorzukommen hat.

 

Aber natürlich war es eines Tages doch so weit. Eines der Kinder wollte mit vier Jahren mal ausprobieren, was so passiert, wenn es das Verhalten des größeren Kindes nachmacht. Ich habe dem Kind etwas verboten und es trat mich, boxte mich und rief „Scheiß-Mama“. Gut, dass ich vorher so klar wusste, dass es das bei uns nicht zu geben hat. Eine einzige sehr klare Konsequenz später - und keines von beiden Kindern hat je wieder auch nur den allerkleinsten Versuch gemacht, etwas Ähnliches zu wiederholen.

 

Nun habe ich meinen Kindern versprechen müssen, unsere „Familiengeheimnisse“ nicht der Öffentlichkeit preiszugeben. Ich darf „unsere“ Konsequenzen nicht verraten. Aber ich darf sagen, was ich dem betreffenden Kind zur letzten Konsequenz (der Hau-und-Beschimpf-Konsequenz) dazu gesagt habe:

 

Das Kind brüllte wie am Spieß nach der Konsequenz (ich habe es natürlich weder geschlagen, noch überhaupt angefasst, es war etwas – von außen betrachtet - ganz Harmloses, was in die Situation gepasst hat und sehr logisch als Folge des Verhaltens war). Ich habe das Kind in den Arm genommen und gestreichelt: „Lieber Schatz, ich habe dich sehr lieb. Und dieses Verhalten von dir war nicht OK. Wenn du mich so behandelst, habe ich keine Freude mehr daran, das und das (die Konsequenz) für dich zu tun. So etwas mache ich nur für Menschen, die freundlich mit mir umgehen. Stell dir vor, wir würden alle in der Familie anfangen, uns gegenseitig zu hauen und zu beschimpfen, wenn uns mal was nicht gefällt. Glaubst du, wir wären noch eine glückliche Familie? Weißt du, gerade weil ich dich so lieb habe, möchte ich dass du lernst, wie man glücklich mit anderen sein kann. Und mit hauen etc. geht es nicht. Deshalb ist es mir ganz wichtig, dass das nie, nie wieder passiert, denn ich wünsche mir ein glückliches Leben für dich und für uns alle.“

 

Und dann habe ich das Kind gestreichelt und gehalten, bis es sich beruhigt hat. Fertig. Es ist nie wieder vorgekommen.

 

Etwas anderes ist auch ausgeblieben: Das sich auf den Boden werfen und stampfen und schreien, wenn man etwas nicht bekommt. Einige Kinder spielen dieses Spiel ja besonders gerne im Supermarkt vor dem Süßigkeitenregal. Unsere haben es gelassen. Ob das mit der Erinnerung an die obige Situation zusammenhängt weiß ich nicht, aber ich könnte es mir vorstellen. Kinder sind schlau. Sie könnten sich denken: Wenn Mama das mit dem Hauen nicht mochte, dann wird sie das auch nicht mögen...

 

 

Praktische Anwendung in verschiedenen Situationen

 

Aber nehmen wir ruhig mal das Sich-Hinschmeißen, mit Um-sich-Treten und Wutgebrüll als Basisbeispiel für das Aufzeigen einer Konsequenz, die man in so einem Fall anwenden könnte.

Es gibt keine Pauschalregeln, denn es kommt natürlich immer auf die Situation an, in der das Problem auftaucht. Konsequenzen wirken umso besser, je direkter sie erfolgen und je logischer (gut für das Kind nachzuvollziehbar) sie sind.

 

Angenommen, Ihr seid auf dem Weg in den Zoo und kauft noch kurz Getränke im Supermarkt. Das Kind will Süßigkeiten, bekommt keine und führt sich in der beschriebenen Weise auf. Eine simple Ansage der Eltern, zurück im Auto, könnte sein: „Das hat uns jetzt gar keinen Spaß macht. In Gegenteil, wir sind traurig und enttäuscht. In dieser Stimmung haben wir keine Lust mehr, in den Zoo zu gehen. Wir fahren jetzt nach Hause und du musst allein in deinem Zimmer spielen.“

 

Sich an der Stelle mit Weinen und Versprechungen erweichen zu lassen, macht den möglichen Lerneffekt total kaputt. Das Kind würde unbewusst abspeichern: „Na also, habe ich es doch gewusst. Ich bin der Chef hier, ich muss nur eine andere Schublade ziehen, die mit Heulen und Jammern, dann bekomme ich weiterhin was ich will. Also, kein Problem, ich kann so weitermachen. Vielleicht sollte ich auch Heulen und Jammern bei den Süßigkeiten probieren das nächsten Mal...“ Das denkt das Kind nicht bewusst, aber die Erfahrung die es macht legt nahe, genau das abzuspeichern.

 

Eine andere Mutter, der das zum ersten Mal passierte, packte als erstes alle Süßigkeiten wieder ins Regal zurück und dann auch das Lieblingsmüsli und den Lieblingssaft des Kindes. Für Kinder, die sich so benehmen, hätte sie keine Lust extra Geld auszugeben. Das Kind müsste die nächste Woche Wasser trinken und belegtes Brot statt Müsli zum Frühstück essen. Das hat auch gewirkt. Auch hier: Einmal durchziehen ist wichtig. Sonst ist alles aus und man braucht 100-mal länger um je wieder glaubhaft zu sein beim Kind.

 

Anderes Beispiel: Kinder spielen mit Mehl und ähnlichem im Wohnzimmer. Mama merkt nichts, bis alles Schneeweiß ist, weil sie so schön Weihnachten im August gespielt haben. Zum Einen ist ganz sonnenklar, dass sie bis zum letzten Mehlstaubkörnchen mithelfen müssen beim Putzen, aber wenn sie öfter solche Ideen haben (Kinder, die z.B. schon viele Schweinereien angerichtet haben und bisher hat Mama alles wieder gerichtet und sie sind woanders spielen gegangen), wäre eine gute Konsequenz die folgende: „Liebe Kinder, eure Mama hat auch nur begrenzt Kraft und Energie. Diese Zusatzarbeit hat mich jetzt so angestrengt, dass ich eine Pause brauche. Ich kann heute nichts zu Essen kochen. Ihr müsste bis zur nächsten Mahlzeit warten.“ Und dann wird die Küche am besten abgeschlossen. Wenn das von den Kinder eines gemein findet, ist eine sehr logische Antwort: „Es ist mir wichtig, dass ihr lernt, Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen. Wer das nicht kann, wird sich schwer tun, ein glückliches Leben zu führen und Freunde zu finden. Ich liebe euch sehr und möchte, dass ihr solch wichtige Dinge im Leben wirklich versteht. Deshalb möchte ich, dass ihr Zeit zum Nachdenken habt bis zur nächsten Mahlzeit und aus diesem Grund gibt es jetzt nichts.“

 

 

Wahre Brutalität

 

Falls das jemand zu brutal findet, möchte ich hier gerne noch die Sichtweise des Love-and-Logic-Gründer-Teams aus den USA wiedergeben. Der Pädagoge und Erziehungsspezialist Jim Fay und der international anerkannte Kinderpsychiater Foster Cline, M.D. sehen das so: Brutal ist in Wirklichkeit, wenn man als Eltern solche – ja meist nur sehr vereinzelt nötigen Konsequenzen – nicht auf sich nehmen möchte, wenn man den Schmerz der Kinder in dem Augenblick nicht durchsteht, wenn man die Unbequemlichkeiten der Situation vermeiden will und ihnen lieber einen Schokoladenriegel gibt, damit sie wieder still sind. Denn dann nimmt man damit automatisch die Gefahr in Kauf, dass die Kinder im Leben unglücklich und einsam werden. Wer möchte schon befreundet sein mit einer rücksichtslosen, respektlosen Person, die immer die eigene Nase durchsetzen möchte? Solchen Kindern bleibt unter Umständen schon als Teenager nicht mehr viel Auswahl an Freunden. Sie müssen sich mit anderen Kindern begnügen, die aufgrund ihres eigenen schwierigen Verhaltens sonst auch keinen Anschluss mehr finden.

 

DAS ist laut Cline und Fay brutal. Was ist eine ausgefallene Mahlzeit dagegen?

 

Wobei es natürlich total vom bisherigen Verhalten der Eltern abhängt, wie massiv die Konsequenzen sein müssen, damit sie noch wirken. Wer beim ersten Auftreten eines Problems zu Konsequenzen und liebevollen Erläuterungen greift, kommt meist mit Mini-Konsequenzen aus. Je länger das Verhalten schon eingeschliffen ist, desto lauter muss die Alarmglocke sein, um noch etwas zu bewirken. Beim ersten Wohnzimmer-Versauen reicht sicher Selber-Putzen unter Mamas Aufsicht und dezenter Hilfe völlig aus. Wenn es öfter vorkommt und schon eine „mir-doch-Wurscht“-Haltung da ist, reicht es eben nicht mehr. Die nächste Stufe wäre: Die Kinder müssen auch beim Kochen helfen, weil jetzt so viel Zeit verstrichen ist. Und erst die Hardcore-Stufe für Dauer-Schmierfinken ist Diät.

 

Es ist schade, dass ich nicht sagen darf, was meine Hau-und-Beschimpfkonsequenz bei dem vierjährigen Kind war: Sie war so winzig. Ich glaube das Kind hat vorwiegend gebrüllt, weil es so überrascht war, dass überhaupt eine sofortige Konsequenz erfolgte. Schließlich konnte das andere Kind seine Mama auch hauen und beschimpfen ohne dass es Folgen hatte. Das ist erst mal ein Schreck, dass die eigene Mama da nicht mitmacht. Hätte ich mich erst jahrelang hauen lassen, wäre das sicher nie und nimmer so einfach gegangen.

 

 

"Love and Logic"-Autorin: Mariella Mathia

 

Jetzt haben wir einfach Glück gehabt, weil wir Mariella Mathia hier im Münchner Raum so früh kennen gelernt haben. Sie hält Love-and-Logik-Seminare und Einzelberatungen in Deutsch ab. Die Bücher gibt es leider nur in Englisch:

  • Es gibt eins für den Umgang mit Kindern von 0 – 6 Jahren: Love and Logic Magic for Early Childhood: Practical Parenting from Birth to Six Years von Jim Fay, Charles Fay, und Adryan Russ
  • Eins für den Umgang mit Kindern von 7 bis 12 Jahren: Parenting with Love and Logic: Teaching Children Responsibility von Foster Cline und Jim Fay
  • Eins für den Umgang mit Teenagern: Parenting Teens with Love and Logic: Preparing Adolescents for Resposible Adulthood von Foster Cline und Jim Fay

Und sogar eins für Lehrer und die Anwendung in Schulen und eins für Paare, denn auch in der Beziehung bringen Liebe und Logik eine Menge Erleichterung. Man kann alle diese Bücher bei Amazon bestellen. Die Lieferung dauert nur ein paar Tage.

 

Ich lese gerade das zweite Buch, weil ein Thema bei uns ansteht. Bis jetzt hatten wir sechs Jahre lang eigentlich kein echtes Problem mit den Kindern. Aber nun muss ich mich wieder aktuell informieren, was sinnvoll ist.

 

Obwohl man eigentlich nur das Prinzip verstanden haben muss und dann kann man selbst ein bisschen kreativ werden. Mir sind die Amerikaner auch etwas zu streng in den Büchern. Aber ich lese sie trotzdem gerne, weil das Grundprinzip für meinen Geschmack sagenhaft gut ist und weil ich die vielen Beispiele sehr inspirierend finde. Man muss ja nicht alles anwenden, wahrscheinlich tun sie das selber nicht, die Bücher sollen halt viele Beispiele enthalten vermute ich.

 

 

 

Die wichtigsten Regeln von „Liebe und Logik“ auf einen Blick:

 

  • Viel Einreden auf Kinder, Schimpfen und immer wieder dasselbe sagen, ohne dass Konsequenzen erfolgen, führt dazu, dass die Kinder mehr und mehr Respekt vor den Eltern verlieren und das „ganze Gerede“ nicht erst nehmen. Mit der Zeit hören sie immer weniger zu, wenn die Eltern etwas sagen. Sobald jedoch das nicht-Zuhören Konsequenzen hat, hören sie ganz schnell wieder genau hin.
  • Eine Konsequenz darf niemals wie eine Bestrafung wirken, denn sonst bewirkt sie das Gegenteil (Trotz und Abwehr). Die Liebe sollte als Gefühl immer dahinter stehen und das Kinder IMMER mit zu hören bekommen: „Ich liebe dich. Und dieses Verhalten ist nicht OK. Es ist mir wichtig, dass du das verstehst, eben weil ich dich liebe.“

Das ist bei Erwachsenen genauso: Wenn wir jemanden mit einem Gefühl von Wut und Ablehnung kritisieren, stoßen wir nur auf Abwehrmechanismen. Wenn der andere jedoch Zuneigung, Mitgefühl und den echten Wunsch nach Verständigung hinter der Kritik spürt, wird er fast immer geneigt sein, offen zuzuhören.

  • Die Konsequenz sollte möglichst kurzfristig erfolgen und möglichst logisch sein. In den Büchern gibt es Hunderte von Praxisbeispielen. Bei Mariella kann man sich auch beraten und Vorschläge machen lassen, bis man das Prinzip richtig verinnerlicht hat. Vielleicht macht sie auch Telefoncoaching, das weiß ich aber leider nicht.
  • Ein zentrales Ziel von Love and Logic ist, dem Kind möglichst früh beizubringen, für sich selbst nachzudenken und kluge Entscheidungen für sich zu treffen. Wenn es die Situation zulässt, kann man daher auch mit einfachem Nachfragen beginnen, klare Grenzen setzen und dem Kind Wahlmöglichkeiten lassen zwischen verschiedenen Konsequenzen.

 

Wobei es nach jeder Konsequenz die Wahl hat, dasselbe nochmal zu machen oder es zu lassen. Eine Konsequenz ist immer ein bisschen wie das wahre Leben. Denn im wahren Leben ist das Kind nicht umgeben von Eltern, die entweder alles mit sich machen lassen oder dem Kind keine einzige Entscheidung selbst überlassen oder was es da noch so alles gibt.

 

 

Ein Gespräch zwischen Vater und Tochter

 

Als letztes Beispiel eine Vater-Tochter-Konversation aus dem Buch „Parenting with Love and Logic“, das ich gerade lese. Es geht darin um ein Kind, das sich Freunde ausgesucht hat, die den Eltern nicht gefallen.

 

Grundsätzlich schreiben die Autoren, dass den Umgang mit diesen Freunden zu verbieten keine gute Idee ist, denn durch das Verbot wird es noch spannender und dann wird sich heimlich getroffen. Aber: Man muss keine Menschen und auch keine Kinder ins eigene Haus/in die Wohnung lassen, mit denen man sich nicht wohl fühlt. Man kann dem Kind sagen: „Ich respektiere, dass das deine Freunde sind. Ich fühle mich mit ihrem Verhalten jedoch nicht wohl und ich möchte nicht, dass du sie zu uns nach Hause mitbringst. Bitte spiele draußen oder in der Schule mit ihnen.“

 

Im Beispiel war es noch gar nicht so weit, sondern das Kind sagte den Eltern nur, dass es spielen gehen werde:

 

Tochter: „Tschüss Papa, ich gehe.“

Vater: „Gehst du mit Lisa und Bine spielen?“

Tochter: „Ja, wieso?“

Vater „Schön, viel Spaß. Ich wünsche mir nur, dass etwas von dir auch auf Lisa und Bine abfärbt.“

Tochter: „Oh, Papa...“

Vater: „Schatzi, ich meine es ernst. Manchmal denke ich, diese Kinder brauchen jemand wie dich um sich herum. Vielleicht kannst du einen guten Einfluss auf sie ausüben.“

Tochter: „Du magst sie nicht?“

Vater: „Es geht gar nicht um mögen oder nicht mögen. Ich mache mir nur manchmal Sorgen, dass das Leben für diese beiden Kinder nicht so glatt gehen wird wie ich es mir für dich erhoffe. Hab viel Spaß, bis später.“

 

Kein Verbot weit und breit aber viele, viele Anregungen für das Kind selbst nachzudenken. Auch solche Eltern-Kind-Gespräche sein ein wichtiger Teil des Erziehungskonzeptes „Liebe und Logik“, damit das Kind angeregt wird sich selbst kluge Gedanken zu machen.

 

 

Das Original aus den USA: www.loveandlogic.com

 

Man kann sicherlich auch nachfragen ob es weitere deutsche Trainer gibt. Es gibt eine Menge Services auf der Homepage, wie die Möglichkeit akute Fragen zu stellen, etc.

 

Kurse und Beratungen in Deutsch:

http://www.mariellamathia.de/loveandlogic (Gauting bei München)

 

 

Autorin: Bärbel Mohr


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