
Einer der Pioniere der neuen Esoterik und Spiritualität ist nach kurzer Krankheit am 23. März im Alter von 72 Jahren friedlich verstorben. Er war einer der Wiederentdecker des Maya-Kalenders und brachte die These in Umlauf, dass im Jahre 2012 mit dem Ende mehrerer Zyklen dieses Kalenders auch ein Zeitenwandel bevorstehe.
Schon in den 1970er Jahren sprach er erstmals über diese Theorie und belegte sie später mit einigen Fakten in „Der Maya-Faktor“. Seitdem berufen sich fast alle 2012-Autoren auf ihn. 1997 bewegte er Hunderttausende zum Event der „Harmonischen Konvergenz“, das diesen Wandel einleiten sollte.
Natürlich sind jene esoterischen Thesen umstritten und nicht belegt, aber er inspirierte als Autor und Künstler auch zu einem großen Nachdenken darüber, welcher Wandel nötig ist, um weiter auf diesem Planeten in Frieden leben zu können.
Besonders in den letzten Jahren trat er wieder mehr an die Öffentlichkeit und bezauberte beispielsweise beim „2012-Kongress“ Ende 2009 in Hamburg die Menschen mit einem humorvollen und inspirierenden Vortrag, sich wieder mehr den Rhythmen der Natur anzugleichen.
Schade, dass er nun 2012 nicht mehr selbst erleben kann. Aber wer weiß, vielleicht hat er von oben einen besonderen Logenplatz…
Thomas Schmelzer
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